Portrait

Trotz vielfältiger Ausbildungsangebote verschiedener therapeutischer Richtungen wird bis heute gerade auch von vielen Fachverbänden das schulenübergreifende Gespräch zugunsten der eigenen Ausrichtung vernachlässigt. Wir erachten es als eine wichtige und bereichernde Notwendigkeit, die unterschiedlichen Ausrichtungen zu respektieren und im persönlichen Kontakt wie auch in unseren Diskussions- und Fortbildungsveranstaltungen die gemeinsamen Anliegen und Interessen zum Wohle einer hilfreichen und effizienten Therapie zu fördern.

Hier hat die SPK eine über sechzigjährige Tradition: Ursprünglich stand die schulenübergreifende Diskussion analytischer Fragestellungen sowie das Gespräch zwischen ärztlichen und psychologischen TherapeutInnen im Vordergrund. Später bemühte sich die SPK, analytische und systemische Sichtweisen gleichermassen und zunehmend gleichwertig aufzufassen und zu integrieren.

Heute begegnen wir den verschiedenen therapeutischen Richtungen mit einer Haltung von Offenheit und Respekt und vertreten deren gemeinsame Anliegen. Im Zentrum unseres Psychotherapieverständnisses steht dabei die innere Entwicklung und die zwischenmenschliche Beziehung.